Was wir Anleger:innen bieten:
Attraktive Investments in Aktien und Anleihen

Wenn von UNIQA als Investment die Rede ist, denken viele zuerst an unsere Aktie. Doch auch unsere Anleihen stellen eine interessante Anlageoption dar. Beide – sowohl die UNIQA Aktie als auch unsere Anleihen – sind an der Wiener Börse gelistet. Als einer der 15 dividendenstärksten Titel der Wiener Börse gehört die UNIQA Aktie seit Dezember 2022 zum ATX Top Dividend Index. Die Ratings unserer Anleihen wurden von Standard & Poor’s im November 2025 angehoben: Unsere ausstehenden Nachranganleihen wurden auf BBB+ hochgestuft, die Senioranleihe wird nun mit A bewertet. Der Ausblick bleibt stabil.

Diese positive Bewertung basiert auf einer nachhaltig starken Performance unserer Gruppe. Auch 2025 konnte UNIQA ihre dynamische Geschäftsentwicklung fortsetzen, parallel dazu liegen wir bei der Implementierung unserer neuen Strategie klar über Plan. Unterstützt durch das weitgehende Ausbleiben von Naturkatastrophen erreichten wir ein Rekordergebnis von 516 Millionen Euro. Dabei legte das versicherungstechnische Ergebnis über alle Geschäftsbereiche hinweg auf insgesamt 711 Millionen Euro deutlich zu. Die Combined Ratio (nach Rückversicherung) lag bei ausgezeichneten 91,7 Prozent. Das Ergebnis je Aktie lag mit 1,38 Euro ebenfalls so hoch wie nie zuvor. Der Hauptversammlung im Juni 2026 werden wir deshalb eine stark erhöhte Dividende von 72 Cent je Aktie vorschlagen.

Kapitalmarkt trotzt schwierigen geopolitischen Rahmenbedingungen

Das Jahr 2025 war von geopolitischen Unsicherheiten, schwankenden Zinserwartungen und ausgeprägten Währungsschwankungen gekennzeichnet. Trotz erhöhter Volatilität entwickelten sich die Aktienmärkte insgesamt positiv, während Anleihen in Summe geringere Erträge als im Vorjahr erzielten.

Aktienmärkte: Deutliche Kursgewinne

Die Aktienmärkte legten 2025 deutlich zu. Der Euro Stoxx 50 verzeichnete ein Plus von mehr als 18 Prozent, während der deutsche Leitindex DAX um rund 23 Prozent zulegte. In den USA gewann der S&P 500 im Jahresverlauf mehr als 16 Prozent, der Nikkei 225 stieg um 26 Prozent. Der ATX fuhr mit einem Plus von mehr als 45 Prozent überhaupt seinen höchsten Jahresgewinn seit 2005 ein.

Nach einem starken Jahresauftakt europäischer Aktien kam es insbesondere im ersten Halbjahr zu erhöhten Kursschwankungen. Stagflationssorgen in den USA, wechselnde Erwartungen an die Zinspolitik der Notenbanken sowie handelspolitische Maßnahmen der US-Regierung belasteten die Märkte zeitweise. Im weiteren Jahresverlauf unterstützten Fortschritte im Handelskonflikt zwischen den USA und China, robuste Unternehmensgewinne sowie Zinssenkungen der US-Notenbank die Aktienmärkte. Im Schlussquartal führten hohe Bewertungen, insbesondere bei großen US-Technologiewerten, Unsicherheiten im Hinblick auf den weiteren Zinspfad der Fed sowie erhöhte Marktvolatilität zu einer Abschwächung der Aufwärtsdynamik.

Anleihenmärkte: Geringe Erträge bei divergierender Renditeentwicklung

An den Anleihenmärkten blieb das Umfeld auch 2025 herausfordernd. Staatsanleihen erzielten insgesamt nur geringe Erträge. Die Renditeentwicklung war von einer deutlichen Divergenz zwischen den USA und der Eurozone geprägt. In Deutschland stiegen die Renditen im Jahresverlauf an, insbesondere am langen Ende der Zinsstrukturkurve. Die Rendite zehnjähriger deutscher Bundesanleihen lag zum Jahresende bei rund 2,7 Prozent bis 2,8 Prozent. In den USA gingen die Renditen hingegen zurück: Zehnjährige US Treasury Bonds rentierten zuletzt mit etwa 4,4 Prozent bis 4,5 Prozent. Die grundsätzlich positive Kursentwicklung von US-Anleihen wurde aus Sicht von Euro-Investor:innen durch die deutliche Abwertung des US-Dollars weitgehend kompensiert.

Geldpolitik: Unterschiedliche Zinspfade in Europa und den USA

Die Geldpolitik der Zentralbanken verlief 2025 uneinheitlich. Die Europäische Zentralbank senkte ihre Leitzinsen im Jahresverlauf mehrfach und beendete ihren Zinssenkungszyklus im Juni bei 2,0 Prozent. Die US-Notenbank Fed hielt die Zinsen zunächst stabil und nahm erst im zweiten Halbjahr mehrere Zinssenkungen auf 3,75 Prozent vor. Politischer Druck auf die Fed, fiskalische Sorgen sowie stark schwankende Zinserwartungen sorgten insbesondere in den USA für ein erhöhtes Maß an Unsicherheit auf den Finanzmärkten.

Teilnehmende beim Capital Market Update in London im November 2025 hören aufmerksam zu.
Unser Capital Market Update in London im November 2025 traf bei Investor:innen und Analyst:innen auf großes Interesse.

Inflation: Rückgang in Richtung Zielniveau

Die Inflationsentwicklung zeigte sich insgesamt moderat. In der Eurozone ging die Teuerungsrate im Jahresverlauf weiter zurück und lag im Dezember 2025 mit rund 2,0 Prozent nahe am Inflationsziel der EZB. Auch in den USA bewegte sich die Inflation im Jahresverlauf auf einem moderateren Niveau, wenngleich sie zeitweise oberhalb der europäischen Raten lag. Die rückläufige Inflation verschaffte den Zentralbanken grundsätzlich Spielraum für geldpolitische Lockerungen, ohne jedoch die Unsicherheit über den weiteren Kurs vollständig zu beseitigen. In Österreich lag die Jahresinflation 2025 mit 3,6 Prozent über dem Niveau des Jahres 2024 von 2,9 Prozent.

Verhalten optimistischer Ausblick

Das Kapitalmarktumfeld dürfte 2026 weiterhin von erhöhten Unsicherheiten geprägt bleiben. Nach den deutlichen Kursgewinnen des Vorjahres rücken Bewertungsfragen, die Entwicklung der Unternehmensgewinne sowie die geldpolitische Ausrichtung der Zentralbanken in den Vordergrund. Ein moderates globales Wachstum und rückläufige Inflationsraten wirken grundsätzlich unterstützend, zugleich begrenzen erhöhte Bewertungen und fiskalische Risiken das Aufwärtspotenzial und sprechen für eine volatilere Marktentwicklung. Auf den Anleihenmärkten ist nach den Zinssenkungen des Vorjahres von einem insgesamt stabileren, jedoch weiterhin anspruchsvollen Umfeld auszugehen. Währungsbewegungen bleiben ein wesentlicher Einflussfaktor für die Wertentwicklung internationaler Anlagen. Insgesamt ist für 2026 mit einem stärker fundamental geprägten Marktumfeld bei erhöhten Schwankungen zu rechnen.